Master International Social Work with Refugees and Migrants :: Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften (FAS) :: FHWS

Hochschule für angewandte Wissenschaften

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Praxis und Praktikum

Die Verbindung zur Praxis soll aufgrund der Anwendungsorientierung des Studiengangs in den einzelnen Lehrveranstaltungen gezielt gesucht werden. Dies schließt auch den örtlichen Kontakt zu Institutionen ein. Hierfür bieten sich zunächst die regionalen Einrichtungen in und um Würzburg an. So befinden sich am Doppelstandort im nur  40 km entfernten Schweinfurt eine Erstaufnahmeeinrichtung sowie eine Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Im Rahmen von Exkursionen können und sollen auch Institutionen auf Landes-, Bundes- und europäischer bzw. internationaler Ebene besucht werden. So befinden sich beispielsweise eine Zweigestelle des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge im nur ca. 100 Kilometer entfernten Nürnberg.

Die Praxisprojekte geben dem Erwerb von Praxiserfahrungen und der Entwicklung von Kompetenzen im Handlungsfeld einen fixierten curricularen Raum. Die Projekte werden durch Dozierende der Hochschule angeleitet. Die Studierenden sollen lernen, auf wissenschaftlicher Grundlage methodisch an reale Aufgabenstellungen heranzugehen. Die Arbeiten in den Projekten können als Vorarbeiten in die Erstellung der Masterarbeit eingehen und finden dann dort ihren Abschluss. 

Studienanteile im Ausland

Der Studiengang ist auf internationalen Austausch angelegt. Er ermutigt darüber hinaus dazu, die Praxisbezogenen Projekte und freiwillig ein halbes oder ganzes Semester an einer ausländischen Partnerhochschule zu studieren. 

Vorbehaltlich der Finanzierbarkeit ist ein mindestens dreiwöchiger Auslandsstudienaufenthalt in einer Herkunfts- oder Transitregion verbindlich vorgesehen, der durch Lehrende des Studiengangs oder Lehrende in Partnerhochschulen begleitet wird. 

Die Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften geht Kooperationen mit Hochschulen primär im Nahen Osten sowie in Afrika ein. Eine erste Kooperation wird in Kürze mit der Deutsch-Jordanischen Hochschule in Amman/Jordanien (GJU) begründet werden. Vor dem Hintergrund der geographischen und politischen Situation des Landes sowie der Vielzahl an Flüchtlingen in Jordanien können entsprechend geplante Studieninhalte gezielt anwendungsbezogen vermittelt werden.